Ergänzung des Medizinstudiums

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin

Eine einzigartige Ausbildung in Anthroposophischer Medizin beginnen Studierende jedes Jahr an der Universität Witten/Herdecke. Über sechs Jahre ergänzt das Integrative Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) das reguläre Medizinstudium.

Die angehenden Ärzt/innen erlernen dadurch Kenntnisse und Fähigkeiten, mit denen sie die seelisch-geistige und die physische Dimension von Gesundheit und Krankheit erkennen und in die Therapien einbeziehen können. Der Aufbau des Lehrplans orientiert sich an den Angaben Rudolf Steiners zu einer Neugestaltung des Medizinstudiums: Im umfassenden Sinne werden Natur- und Krankheitskunde studiert, die ärztliche Gesinnung und therapeutisch moralische Fähigkeiten als ärztlich orientierte Schulung von Denken, Fühlen und Wollen entwickelt.

Das Begleitstudium ist integriert in das Curriculum des naturwissenschaftlichen Medizinstudiums an der Universität Witten/Herdecke und bietet die einzigartige Möglichkeit, anthroposophische Medizin gleichwertig in den wissenschaftlichen Diskurs des akademischen Alltags einer Universität einzugliedern.

Aus der Ursprungsinitiative haben sich mittlerweile weitere erfolgreiche Teilprojekte entwickelt wie die PJ-Ausbildungsstationen, das berufsbegleitende Ärzteseminar für Anthroposophische Medizin (BÄfAM) und das Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Psychologie (IBAP).

Im Jahr 2015 ist die Ausbildungsstation der Universität Witten/Herdecke im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke mit dem NRW-Lehrpreis 2015 ausgezeichnet worden.

Die Zukunftsstiftung Gesundheit hat die Initiative zur Etablierung des Studiengangs seit der Pilotphase 2004 finanziell unterstützt. Mittlerweile ist die regelmäßige Förderung des Integrierten begleitstudiums von der Christophorus Stiftung übernommen worden.

Informationsbroschüre zum IBAM

Einen lesenswerten und informativen Bericht über das Projekt aus dem Magazin von Gesundheit Aktiv e.v. finden Sie hier: Medizin im Dialog entwickeln

Nähere akutelle Informationen über das Projekt finden Sie auf der Website des Projektes hier.